Skip to Content

Traumwetter beim Doppelsprint-OL in Dingolfing

Cedric Guthier (TSG Bad König) siegte in H 19-Eine rundum gelungene Sache war der ParkTour-OL des OLV Landshut im niederbayerischen Dingolfing. Rund 120 Teilnehmer aus vielen Teilen Deutschlands gingen bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen an den Start. Dem ersten als Normal-OL ausgetragenen ersten Durchgang folgte im zweiten Lauf ein Postennetz-OL. Beides stellte die Teilnehmer teils vor große Herausforderungen.

 

Nicht nur aufgrund der am darauffolgenden Wochenende in Passau ausgetragenen Deutschen Hochschulmeisterschaften konnte der OLV Landshut zu den Bezirksmeisterschaften für Niederbayern und die Oberpfalz auch zahlreiche Läufer aus mehreren deutschen Landesverbänden begrüßen. Schließlich gab es in den 14 DPT-Kategorien jeweils 110 Punkte für die Sieger zu holen.

 

Anke von Gaza (OLV Uslar) gewann in D 45-Im ersten Lauf hatten die Teilnehmer anspruchsvolle Sprint-OL-Bahnen durch Schul-, Wohn und Sportgelände zu absolvieren. Hier war Trumpf, das hohe Lauftempo im offenen Gelände rechtzeitig zu drosseln, um keine Navigationsfehler zu machen. Fast alle Teilnehmer hatten Zeitverluste durch Routenwahlfehler oder zunächst überlaufene Posten zu beklagen, so dass sich in vielen Kategorien spannende Rennen mit knappen Abständen entwickelten.

 

Michael Thierolf (TSG Bad König) dominierte in H 55-Neu gemischt wurden die Karten im zweiten Lauf, da dieser zwar im gleichen Gelände rund um das Isar-Wald-Stadion, jedoch als Postennetz-OL mit freier Anlaufreihenfolge ausgetragen wurde. Insbesondere in den Elitekategorien erwischten die wenigsten Starter die ideale Reihenfolge, die gewählten Varianten wichen teils deutlich voneinander ab. Auch hier war ein Mix aus Tempo hochhalten und genauem Orientieren gefragt, um auch keinen der bis zu 23 Posten zu vergessen. Durch die Wettkampfform und die etwas größeren Distanzen als im ersten Durchgang gingen hier die Laufzeiten meist etwas über die beim Sprint-OL üblichen hinaus, was dem Sprint-OL-Charakter des Wettkampfes aber keinen Abbruch tat.

 

Die Siege in den Elitekategorien gingen beide nach Hessen. In der Damenelite hatte Sabine Rothaug (OSC Kassel) gerade einmal sieben Sekunden Vorsprung auf Birte Friedrichs (MTV Seesen), bei den Herren konnte Cedric Guthier (TSG Bad König) hingegen fast eineinhalb Minuten Vorsprung auf Sebastian Vetter (TV 1894 Coburg-Neuses) herauslaufen. Während auch die Mehrzahl der Seniorenkategorien von überregionalen Startern gewonnen wurde, waren die Nachwuchskategorien fest in der Hand der heimischen Läufer aus Niederbayern und der Oberpfalz.

 

Text: Ralph Körner
Bilder: Walter Körner